Blick auf den Kräutergarten von Knechtsteden, der klein aber fein ist.
Stellwerk oder Gartenhaus? Hier fährt kein Zug. Das ist der Kräutergarten des Klosters Knechtsteden.

Beete zum Schauen

Vor allzu strengen Witterungseinflüssen schirmen die hohen Bäume des nahgelegenen Knechtsteder Busches ab. Hinterm Kräutergarten schliesst sich die grosse Streuobstwiese des Obstsortengartens an. Vom benachbarten Kulturgut ist nichts zu hören. Am Samstagmorgen ist der Kräutergarten ein ruhiger, kühler Ort in der rheinischen Sommerhitze. Menschen mit Hunden suchen die Bänke im Schatten auf. Nur wenige Besucher verirren sich in den hinteren Teil des Klostergeländes. Die meisten bleiben bereits am Klosterladen hängen. Von da aus wären es nur noch wenige Schritte. So bleiben die Kräuter unter sich in ihren halbschattigen Beeten.

Wermut macht mehr Mut nur nicht in Knechtsteden.
Auf einen Lorbeer wollten die Gärtnerinnen des Klostergartens Knechtsteden nicht verzichten.
Der Alant im Kloster Knechtsteden hat Besuch von einer Armeise.
Das hölzerne Gartentor vom Kräutergarten des Klosters Knechtsteden schwingt immer wieder auf.

Das Tor steht offen

Der Ordnung halber verschliessen die Besucher und Besucherinnen immer wieder das hölzerne Tor. Als hätte es einen eigenen Willen schwingt es sich bereits nach wenigen Augenblicken wieder auf, wie von Geisterhand bewegt. Wahrscheinlich mag der Garten Gäste und Besucher. Sie scheinen ihm jederzeit willkommen. Davon kündet auch das Schild neben dem Eingang.

Der Akantus in seiner Pracht im Morgenlicht des Knechtsteder Klosters.
Eine Rose ist eine Rose vor dem Stellwerk des Knechtsteder Klosters.
Der Majoran setzt alles dran, dass er auch mal kann, aufs Bild im Knechtsteder Kräutergarten.
Der Majoran setzt alles dran, dass er auch mal kann, aufs Bild im Knechtsteder Kräutergarten.

Heilkräuter aus dem Klostergarten

Ringelblumen sind typische Vertreterinnen der Volksmedizin. Auch in Klöstern entfalteten sie schon immer ihre Wirkung. Bei Wundheilung und zur Hautpflege war sie stets eine geschätzte Helferin. Hildegard von Bingen schätzte ausdrücklich ihre Grünkraft!

Die Pflanzen im Kräutergarten Knechtsteden sind alle beschriftet. WIe es besonders and er Ringelblume deutlich wird.

Info und Anreise:

Der Kräutergarten und die Klosteranlage sind frei zugänglich. Es ist ein offenes Gelände und Wegweiser geben Orientierung.

Dormagen ist die nächstgelegene Bahnstation. Busverbindungen mit freundlichen Fahrern gibt es. Die Fahrradwege sind gut ausgeschildert. Parkplätze sind reichlich vorhanden.

https://www.kloster-knechtsteden.de